Ein neuer Standort der Skulpturenlinie Steine ohne Grenzen:

 

Im Jahr 2017, vom Frühjahr bis Herbst, fand in fünf parkähnlichen Innenhöfen der

HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH in 12689 Berlin-Marzahn, das

12. Internationale Bildhauersymposion "Steine ohne Grenzen"statt.

Das Atelier unter freiem Himmel \\urban sculpting - städtische Bildhauerei\\

 

"Wir leben Vielfalt - Gärten der Kunst"

 

Garten der Harmonie 1_2

Dessauer Straße/Schwarzwurzelstraße/Bernburger Straße

Garten des Verstehens 1_2

Geraer Ring

Garten der Entfaltung

Köthener Straße/Greizer Straße/Geraer Ring

Garten der Betrachtung 1_2

Köthener Straße/Greizer Straße/Geraer Ring

Garten der Wahrnehmung

Schwarzwurzelstraße/Bernburger Straße/Merseburger Straße

 

Eingeladene, zum Teil Internationale Künstlerinnen und Künstler gestalteten Steinskulpturen in und für die HOWOGE-Innenhöfe direkt vor Ort und ließen sich beim Erschaffen der Skulpturen über die Schulter schauen. Die Skulpturen sind neuer Bestandteil der Skulpturenlinie Steine ohne Grenzen_Mitglied der Straße der Skulpturen durch Europa. Gespräche und Führungen rundeten die Veranstaltung ab. Die ersten Bearbeitungsschritte wurden bereits im Bucher Forst gemacht, bis die Arbeiten in Rohform zum endgültigen Standort, dem Atelier im Freien, gebracht wurden.

 

Schulen, Jugendeinrichtungen, der FC Marzahn und die nahe gelegene Flüchtlingsunterkunft mit ihren Bewohnern waren beteiligt, zusammen zu werken und einen großen Sandsteinblock zu gestalten. Erfahrene Bildhauerinnen und Bildhauer gaben Tipps über ihre Techniken sowie über die Entstehung der eigenen Skulpturen.

 

 

Ein Anwohner-Sandsteinklopfen unter dem Motto " Gemeinsam Vielfalt gestalten" fand ab dem 5.Mai 2017 wöchentlich statt, auch für dieses Projekt stand ein großer Sandsteinblock zur Bearbeitung bereit.

 

 

 


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Organisator und Leiter des Symposions ist der Gründer der Skulpturenlinie "Steine ohne Grenzen" Bildhauer Rudolf J. Kaltenbach. Assistenz: Bildhauerin Silvia Fohrer, ebenso Gründerin der Skulpturenlinie. Steine ohne Grenzen ist Mitglied in der Europäischen Straße der Skulpturen (Auf Initiative des Internationalen Steinbildhauersymposiums St. Wendel e. V. durch Professor Leo Kornbrust wurde im Jahr 1979 mit der Schaffung einer "Skulpturenstraße" begonnen. Sie ist dem Gedenken an Otto Freundlich gewidmet, dem bekannten deutschen Bildhauer der Zwanziger Jahre, der für eine Versöhnung zwischen den Völkern eingetreten ist.) 2001 gründete sich das Internationale Bildhauersymposion Steine ohne Grenzen, welches sich ebenso auf den Traum Otto Freundlichs bezieht. Es entstanden seitdem mehrere Abschnitte und Standorte für Skulpturen. 2012 trat das Bildhauersymposion der Skulpturenstraße bei. https://de.wikipedia.org/wiki/Steine_ohne_Grenzen

Natursteine werden anhand ihres Alters und der Art ihrer Entstehung in drei Kategorien eingeordnet:

Magmatite (auch magmatisches Gestein genannt) wie Granit gehört zu den Erstarrungsgesteinen, sie bilden die älteste Gruppe der Natursteine und sind zum Beispiel aus flüssiger Lava entstanden. Magmatisches Gestein gilt als besonders hart und dicht. Der bis heute älteste Granitstein wurde in einem Meteoriten gefunden, er ist vor 4,53 Milliarden Jahre entstanden.

Sedimente oder Sedimentgestein wie Kalkstein und Sandstein stammt aus einer jüngeren geologischen Entstehungszeit und hat sich aus Ablagerungen an Land oder auch im Wasser gebildet. Sedimentgestein ist deutlich weicher als Magmatit. Das Alter der deutschen Kalksteinlagerstätten reicht allerdings auch bis zu 600 Millionen Jahre zurück.

Metamorphes Gestein wie Schiefer oder auch Marmor umfasst die Steinarten, die aus Sedimentgestein bestehen und danach noch einen Umwandlungsprozess durchlaufen haben. Sie sind z. B. durch intensiven Druck oder große Hitze während der Bildung von Gebirgszügen entstanden. Diese Gesteinsarten gehören der jüngsten geologischen Epoche an. Schiefer entstand vor ca. 350 bis 400 Millionen Jahren.

Impressionen der Natur im Frühjahr

 

und im Herbst

in den Innenhöfen der HOWOGE Marzahn (FotoFohrer)



Der österreichische Bildhauer Karl Prantl berief sich im Jahr 1959 auf das Symposion von Platon, als er 11 Bildhauer aus verschiedenen Ländern einlud, um mit ihnen im Steinbruch von Sankt Margareten zusammen zu arbeiten. Die Chance, an sehr großformatigen Steinen zu arbeiten, im Gespräch mit internationalen Kollegen, war einmalig und zog große Kreise. 1960, beim Bau der Berliner Mauer, versammelten sich Bildhauer, um vor dem Reichstag Steine zu bearbeiten. In fast allen Ländern der Welt hat sich die Idee des Symposions als Wirkungsfeld und Kommunikationsplattform für Bildhauer*innen etabliert. 2009 feierte man in St. Margareten das 50 jährige Jubiläum der Symposium-Idee.

 

 

 

Diese homepage zum Symposion wird laufend auf dem neuesten Stand gehalten, bitte informieren Sie sich daher weiterhin über die einzelnen Termine und Veranstaltungen. Über die obere Navigationsleiste gelangen Sie zu den einzelnen Projekten. Durch anklicken der Bilder, können Sie diese vergrößern.

/die Ausstellung ist beendet

Ansprechpartner: Mail steineohnegrenze@aol.com, Rudolf J. Kaltenbach, Silvia Fohrer

LIEBE ANWOHNERINNEN UND ANWOHNER der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

und liebe Besucher, Kunstinteressierte, Freunde von Steine ohne Grenzen!

am 6. /13./20. Oktober 2017

finden in den Höfen öffentliche Rundgänge

zu den Skulpturen in den Innenhöfen der HOWOGE statt.

Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein!

Die Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Skulpturen vor!

Treffpunkt: Hof an der Dessauer Str. 17

Uhrzeit: 17.00 Uhr

die Veranstaltung ist beendet.

 

Mit vielen Grüßen und nochmals vielen Dank für Ihr Verständnis und Interesse zu den Arbeiten in den Höfen während des Symposions, ganz besonders denen, die aktiv mitgemacht haben.